Dumm gelaufen

4. Januar 2010

Vor einigen Tagen war ich zur Eröffnung einer Ausstellung mit moderner Kunst eingeladen. Ich pilgerte also los und stürzte mich ins vermeintliche (Kunst)Vergnügen. Und traf auch tatsächlich gleich zu Beginn eine liebe Bekannte, die ich schon sehr lange nicht gesehen habe. Wir unterhielten uns längere Zeit und sie nahm dann auch die Gelegenheit wahr, mir kurz ihren Mann, Herrn M., vorzustellen.

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Bin gestorben, komme morgen …

28. Dezember 2009

Die lustige Geschichte mit T-Mobile geht in die nächste, hoffentlich letzte Runde.

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Experten

9. November 2009

Das Wort “Experten” löst in mir oft Hysterie, meist jedoch allerhöchstes Misstrauen aus, manchmal beunruhigt mich allein schon die Ankündigung von Experten. Zumindest dann, wenn das Wort außerhalb eines engeren wissenschaftlichen Kontextes gebraucht wird.

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Ein treuer (österreichischer) Diener seines Herrn

28. Oktober 2009

Eine wahre Geschichte, die mir ein – natürlich nicht darin involvierter – Freund jüngst erzählte:

Auf einer Baustelle passierte eines Tages ein schlimmer Unfall, der vermieden werden hätte können. Der verantwortliche Baumeister verständigte umgehend den Firmenchef, der ihm am Abend auftrug, die örtliche Zeitung zu kaufen.

Der Baumeister versuchte tags darauf die Verantwortlichen der Zeitung zu bestechen überreden, nichts die Firma Schädigendes zu veröffentlichen.

Dabei hatte der Firmenchef nur die Zeitung lesen wollen ;-)

Thalia, die ‘gute alte Buchhandlung’ und WEB 2.0

18. Oktober 2009

Vor einigen Tagen, am 14. Oktober, stieß ich über einen Tweet auf einen Beitrag über den Buchhandelsriesen Thalia, der einen lang gehegten Verdacht meinerseits bestätigte.

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Gleichgesinnt

13. Oktober 2009

Vorweg, ich gebe zu, dass Wörter wie “Gesinnung” und “gleichgesinnt” für mich einschlägig konnotieren und daher das In-Beziehung-Setzen der beiden Bedeutungen von “gleichgesinnt” in diesem Beitrag nur meine subjektive Assoziation widerspiegelt.

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Auswandern

4. Oktober 2009

Ein sehr lieber und sehr kluger älterer jüdischer Freund beklagte immer wieder den unerträglichen Antisemitismus in Österreich. Er warte, so versicherte er mir, nur mehr auf seine Pensionierung, um unverzüglich nach Italien auszuwandern.

Auf meine Frage, ob er denn meine, dass es dort keinen oder weniger Antisemitismus gäbe, antwortete er:
“Nein, nur verstehe ich dort wenigstens nicht alles”.

Also doch …

26. September 2009

Ich verwende beim Schlafen Ohropax-Ohrstöpsel. Ich kann sonst nicht schlafen. Oder genauer: Ich glaube nicht schlafen zu können, wenn ich keine Ohrstöpsel verwende. Ich liege nämlich, wenn ich sie einmal vergessen habe, im Bett und warte angestrengt auf Geräusche, die mich am Einschlafen hindern (könnten): im Sommer auf das Mark und Bein durchdringende Geräusch einer mich, das Opfer, umkreisenden Gelse, im Winter auf die Kratzgeräusche der Eisschaber, ganzjährig auf die Fieps- und Schnarchgeräusche meiner Pelzigen …

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Kant, Handynummern und die Senilität

20. September 2009

Während anspruchsvollere Geister die philosophischen Schriften Immanuel Kants lesen, begnüge ich mich mit seiner Biografie, und sogar da wählte ich nur eine Kurzfassung in Form der ro ro ro – Ausgabe. Es ist schon lange her, dass ich diese gelesen habe, trotzdem geht mir besonders eine Stelle nicht aus dem Sinn.

Kant hatte einen Diener namens Martin Lampe, den er nach 40 Jahren entließ. Heinrich Heine vermutet sogar, dass dieser Lampe einen erheblichen Einfluss auf Kants Denken, ja sogar auf die Entstehung seiner “Kritik der praktischen Vernunft”, gehabt hätte:

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A True Story

10. September 2009

When Golda Meir held the office of Prime Minister, she tried to encourage Henry Kissinger to make Israel a top priority. He sent her a letter:

I would like to inform you that I’m first an American citizen, second Secretary of State and third a Jew

She responded:

In Israel we read from right to left

Gefunden auf: Sabra at heart.

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