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		<title>Der Terrorist</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 11:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen pilgerte ich ins Rathaus zu Eisenstadt um mich bei einem netten Herrn, der dort arbeitet, zu bedanken. Dieser war n&#228;mlich, einige Sekunden nach meinem kleinen Radunfall vor knapp drei Wochen an einem Sonntag Morgen jenem Autofahrer gefolgt, der mich im Kreisverkehr zuerst abgeschossen hatte und einfach weitergefahren ist. Beim Betreten des Rathauses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen pilgerte ich ins Rathaus zu Eisenstadt um mich bei einem netten Herrn, der dort arbeitet, zu bedanken. Dieser war n&#228;mlich, einige Sekunden nach meinem kleinen Radunfall vor knapp drei  Wochen an einem Sonntag Morgen jenem Autofahrer gefolgt, der mich im Kreisverkehr zuerst abgeschossen hatte und einfach weitergefahren ist. </p>
<p>Beim Betreten des Rathauses traf ich einen lieben, &#228;lteren Freund, der sich freute mich zu sehen, mich nach meinem Befinden fragte und ob ich meinen Sommer auch angenehm verbringe. </p>
<p>Und so erz&#228;hlte ich ihm meine missliche Geschichte und dass ich halt doch ziemlich traurig bin, weil mein erst 10 Tage altes, neues Rad kaputt sei und ich den Sommer jetzt nicht so wie geplant (sportlich) n&#252;tzen k&#246;nne &#8230;</p>
<p>Und mein lieber Freund h&#246;rte sich die Geschichte aufmerksam an und statt mich zu bedauern, kommentierte er sie dann mit der doch etwas erstaunlichen Antwort:</p>
<blockquote><p>Ja, ich wei&#223; das ja von Wien, die Radfahrer sind echte Terroristen!</p></blockquote>
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		<title>Wenn der Mensch denkt &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 18:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ווען דער מענטש טראכט, גאט לאכט Wenn der Mensch tracht (denkt), Gott lacht. jiddisches Sprichwort]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p class="rechts">
<span class="hebr" dir="rtl">ווען דער מענטש טראכט, גאט לאכט</span></p>
<p>Wenn der Mensch tracht (denkt), Gott lacht.
</p></blockquote>
<p><cite>jiddisches Sprichwort</cite></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erich Kleiber</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen, vor 120 Jahren, am 05. August 1890, wurde Erich Kleiber in Wien geboren. &#8220;Wie kannst du mich fragen, ob ich noch &#214;sterreicher bin&#8221; hat er 1934 an seine Schwester geschrieben: &#8220;Nat&#252;rlich, man hat mich &#246;fters gefragt, sogar recht offiziell, ob ich mich nicht &#8216;preu&#223;isch&#8217; naturalisieren m&#246;chte &#8211; meine Antwort: &#8216;Da w&#252;rdet Ihr das Beste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen, vor 120 Jahren, am 05. August 1890, wurde Erich Kleiber in Wien geboren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wie kannst du mich fragen, ob ich noch &#214;sterreicher bin&#8221; hat er 1934 an seine Schwester geschrieben: &#8220;Nat&#252;rlich, man hat mich &#246;fters gefragt, sogar recht offiziell, ob ich mich nicht &#8216;preu&#223;isch&#8217; naturalisieren m&#246;chte &#8211; meine Antwort: &#8216;Da w&#252;rdet Ihr das Beste an mir wegnehmen.&#8217; Das sind so bl&#246;dsinnige Fabeln &#252;ber mich, die von &#8216;wohlwollender Seite&#8217; bereitwilligst &#252;ber mich verbreitet werden, ebenso, dass ich Mitglied der NSDAP bin, woran ich niemals gedacht h&#228;tte &#8211; oder ebenso, wie gewisse Kreise in Wien und Berlin mich durchaus und unbedingt zum Juden machen wollten! Ha &#8211; Ha &#8211; Ha!!&#8221;
</p></blockquote>
<p><cite><a href="http://oe1.orf.at/programm/246887" title="Externer Link zu 'oe1.orf.at...'">http://oe1.orf.at/programm/246887</a></cite></p>
<p>Erich Kleiber, Johann Strauss Sohn, An der sch&#246;nen blauen Donau, 1932:</p>
<div class="centeredO">
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		<title>Coolness ist relativ</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/07/19/coolness-ist-relativ/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 12:24:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag habe ich mir ein neues Fahrrad gekauft. Zugegeben, der Satz klingt entscheidungsfreudiger, als es der Prozess, der dann schlussendlich zur Kaufentscheidung f&#252;hrte, war. Aber dazu vielleicht einmal ein eigener Beitrag. Und nein, mit sportlichen Ambitionen hat der Kauf auch wenig zu tun, angesagt sind blo&#223; etwas mehr Bewegung und Abnehmen &#8230; Und so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag habe ich mir ein neues Fahrrad gekauft. Zugegeben, der Satz klingt entscheidungsfreudiger, als es der Prozess, der dann schlussendlich zur Kaufentscheidung f&#252;hrte, war. Aber dazu vielleicht einmal ein eigener Beitrag.<br />
Und nein, mit sportlichen Ambitionen hat der Kauf auch wenig zu tun, angesagt sind blo&#223; etwas mehr Bewegung und Abnehmen &#8230;</p>
<p>Und so sattelte ich heute Vormittag mein neues Rad und nahm mir eine kleine Runde in der Gegend, &#246;stlich von Eisenstadt, vor. Rad, Helm, Sonnenbrillen &#8211; sah alles ziemlich cool aus, dachte ich zumindest.</p>
<p>Fuhr also los, f&#252;hrte Selbstgespr&#228;che, tr&#228;umte vor mich hin, genoss das Panorama sehr, die Bergaufstrecken weniger, und befand mich nach etwa 45 Minuten pl&#246;tzlich irgendwo in der Puszta. Keine Beschilderung, keine Menschen, nix. Just in dem Moment, als sich leichte Verzweiflung in mir und bei&#223;ende M&#252;digkeit in meinen Oberschenkelmuskeln breit zu machen begannen, tauchten eine &#228;ltere Dame und ihr Enkel (<em>meine Interpretation</em>) auf. Beide auf R&#228;dern, beide sorgf&#228;ltig behelmt, beide ziemlich cool.</p>
<p>Die nette Dame erkl&#228;rte mir auf meine Frage, wohin denn dieser Weg f&#252;hrt, sehr freundlich, dass dieser nach nirgendwo f&#252;hrt und ich ziemlich viele Kilometer zur&#252;ckfahren m&#252;sse, um wieder auf meine geplante Route zu kommen.</p>
<p>Ich bedankte mich artig, drehte also um und h&#246;rte beim Losfahren gerade noch, wie die Dame ihrem Enkel die Situation erkl&#228;rte: </p>
<blockquote><p>Schau Basti, der Opa hat sich verfahren und muss jetzt zur&#252;ckfahren.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>I bin der, der was &#8230;</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/07/15/i-bin-der-der-was/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 15:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12. Juli vor 120 Jahren wurde Anton Kuh geboren. Beim Verlassen eines Hotels, in dem man gewohnt, eines Lokals, in dem man geweilt hat, schiebt sich nach der Abfertigung der verschiedenen Personen, die einem Aufmerksamkeiten erwiesen haben und demgem&#228;&#223; honoriert werden wollen, immer ein Unbekannter n&#228;her und raunt einem etwas dicht an&#8217;s Ohr. Fragt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 12. Juli vor 120 Jahren wurde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Kuh" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Anton Kuh</a> geboren.</p>
<p><a rel="lightbox[150710]" title="Anton Kuh (Cover: Anton Kuh, Zeitgeist im Literatur-Caf&eacute;, Wien 1983)" href="http://www.typhaeus.at/bilder/antonkuhGR.jpg"><img class="centered" src="http://www.typhaeus.at/bilder/antonkuh.jpg" width="250" height="250" alt="Anton Kuh, Bildquelle: Cover: Anton Kuh, Zeitgeist im Literatur-Caf&eacute;" /></a></p>
<blockquote><p>Beim Verlassen eines Hotels, in dem man gewohnt, eines Lokals, in dem man geweilt hat, schiebt sich nach der Abfertigung der verschiedenen Personen, die einem Aufmerksamkeiten erwiesen haben und demgem&#228;&#223; honoriert werden wollen, immer ein Unbekannter n&#228;her und raunt einem etwas dicht an&#8217;s Ohr. Fragt man ihn ungeduldig, was denn los sei, so wiederholt er die Anfangsworte eines Satzes: &#8220;I bin der, der was &#8230;&#8221; (Erg&#228;nze: &#8220;&#8230; das Auto geholt hat&#8221;; &#8230; &#8220;auf das Gep&#228;ck w&#228;hrend Ihrer Verhandlungen mit dem Portier Acht gegeben hat&#8221; <abbr>usw.</abbr>) Der, der was &#8211; ist der &#246;sterreichische Zwischenverdiener. Da das Land &#252;berwiegend aus Zwischenverdienern besteht, so wundere man sich nicht &#252;ber ihre Zahl &#8230;</p></blockquote>
<p><cite>Anton Kuh, Zeitgeist im Literatur-Caf&eacute;. Feuilletons, Essays und Publizistik, Wien 1983, 82.</cite></p>
<p>In der Volksschule mussten wir 10 Groschen in eine Klassenkasse zahlen, wenn wir &#8220;der, der was &#8230; oder die, die was &#8230; oder das, das was &#8230; &#8221; sagten.</p>
<p>Ich habe meine Volksschullehrerin allerdings untersch&#228;tzt, weil ich dachte, sie wollte uns nur richtiges Deutsch beibringen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Skybird</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/06/27/skybird/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 07:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r meine gestern so fr&#252;h verstorbene Schwester Gertrud]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r meine gestern so fr&#252;h verstorbene Schwester Gertrud</p>
<div class="centeredO">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:350px; height:281px" data="http://www.youtube.com/v/RGh8IpBg4wY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RGh8IpBg4wY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" /></object>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Bin i deppert</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/06/07/bin-i-deppert/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 18:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sog moi, bin i deppert, in einer depperten Welt bin i damisch in mein Hirn, sagt mir keiner, was mir fehlt? Sog moi, bin i schizophren, hots mir des Hirn varrissn, bin i superschlau, oder wer&#8217; i nur beschissen? Stimmt denn mein Bewu&#223;tsein, oder ist es zwiegespalten? Bin i krank, oder bin ich vergiftet wordn, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sog moi, bin i deppert,<br />
in einer depperten Welt<br />
bin i damisch in mein Hirn,<br />
sagt mir keiner, was mir fehlt?</p>
<p>Sog moi, bin i schizophren,<br />
hots mir des Hirn varrissn,<br />
bin i superschlau,<br />
oder wer&#8217; i nur beschissen?</p>
<p>Stimmt denn mein Bewu&#223;tsein,<br />
oder ist es zwiegespalten?<br />
Bin i krank, oder bin ich vergiftet wordn,<br />
vielleicht von meiner Alten?</p>
<p>Mein Buckel ist krumm, mein Schritt ist schlurf,<br />
wos ist des f&#252;r a Figur?<br />
Geh&#246;re ich in die Politik<br />
oder mehr in die Kultur?</p>
<p>Neben mir sitzt wer mit an blauen Gsicht,<br />
sauft Bier und manchmoi singt er,<br />
er kriegt Befehle aus dem All,<br />
stimmt des oder spinnt der?<br />
Er sogt, er hot den Hitler gsehng, doch er sogt mir net den Ort,<br />
au&#223;er wenn i eahm auf drei, vier Rundn Schnaps einlod.</p>
<p>Sog, wos hob i f&#252;r a Gsicht,<br />
des is ja vogelwuid,<br />
doch do konn i nix daf&#252;r,<br />
do is mei Zahnarzt schuid.</p>
<p>Aber heute, da ist Frohsinn Trumpf, deutsch ist der Humor,<br />
trinken Sie und lachen Sie, dann krieg&#8217;n sie kein&#8217; Tumor.</p>
<p>Aber heute, da ist Frohsinn Trumpf, Am&#252;s&#8217;ment ist Pflicht,<br />
auch wenn Sie sich beschissen f&#252;hlen, zeigen Sie es nicht.
</p></blockquote>
<div class="centeredO">
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		</item>
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		<title>Fragen eines lesenden Arbeiters</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/05/31/fragen-eines-lesenden-arbeiters/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 19:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; so viele Berichte, so viele Fragen &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8230; so viele Berichte,<br />
so viele Fragen &#8230;
</p></blockquote>
<div class="centeredO">
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		</item>
		<item>
		<title>An die Nachgeborenen</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/05/22/an-die-nachgeborenen/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 16:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten. Das arglose Wort ist t&#246;richt, eine glatte Stirn deutet auf Unempflindlichket hin. Der Lachende hat die furchtbare Nachricht nur noch nicht empfangen &#8230; Ein seltenes, sehr wertvolles Tondokument. Autorenlesung. Rezitation: Bertolt Brecht (Aufnahme 1953)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten.<br />
Das arglose Wort ist t&#246;richt,<br />
eine glatte Stirn deutet auf Unempflindlichket hin.<br />
Der Lachende hat die furchtbare Nachricht nur noch nicht empfangen &#8230;
</p></blockquote>
<p>Ein seltenes, sehr wertvolles Tondokument.</p>
<div class="centeredO">
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</div>
<p><cite>Autorenlesung. Rezitation: Bertolt Brecht (Aufnahme 1953)</cite></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Favoritin des Papstes</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/05/10/die-favoritin-des-papstes/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 19:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem Tag Versp&#228;tung sei kurz an ein bedeutendes Ereignis vor genau 520 Jahren erinnert ;): Am 09. Mai 1490 heiratet n&#228;mlich Giulia Farnese den &#8220;Ein&#228;ugigen&#8221; Orso Orsini. Im Fr&#252;hjahr 1492 bringt sie eine Tochter, Laura, zur Welt, deren Vater nicht Orsini, sondern Kardinal Rodrigo Borgia war. Am 06. August wird er, 61 Jahre alt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Tag Versp&#228;tung sei kurz an ein bedeutendes Ereignis vor genau 520 Jahren erinnert ;):</p>
<p>Am 09. Mai 1490 heiratet n&#228;mlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giulia_Farnese" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org./wiki/Giulia_Farnese'"><span lang="it" xml:lang="it">Giulia Farnese</span></a> den &#8220;Ein&#228;ugigen&#8221; Orso Orsini. Im Fr&#252;hjahr 1492 bringt sie eine Tochter, Laura, zur Welt, deren Vater nicht Orsini, sondern Kardinal <span lang="it" xml:lang="it">Rodrigo Borgia</span> war. Am 06. August wird er, 61 Jahre alt, zum Papst gew&#228;hlt und nennt sich Alexander VI.</p>
<p><a rel="lightbox[070410]" title="Giulia Farnese, Bildquelle: Wikipedia" href="/bilder/giuliaGR.jpg"><img class="centered" src="/bilder/giulia.jpg" width="200" height="261" alt="Giulia Farnese, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Giulia_Farnese" /></a></p>
<blockquote><p>Ich ging ins Haus bei Santa Maria in Portico, um Madonna <span lang="it" xml:lang="it">Giulia</span> zu besuchen, die ich antraf, wie sie sich den Kopf wusch, und sie war in Gesellschaft der Madonna Lucrezia (<abbr>i.e.</abbr> <span lang="it" xml:lang="it">Lucrezia Borgia</span>, Tochter von Kardinal <span lang="it" xml:lang="it">Rodrigo Borgia</span> und <span lang="it" xml:lang="it">Vannozza Cattanei</span>, <abbr>Anm.d.V.</abbr>) und sie sa&#223;en beim Feuer. Madonna <span lang="it" xml:lang="it">Giulia</span>, st&#228;rker geworden, ist jetzt von besonderer Sch&#246;nheit. In meiner Anwesenheit &#246;ffnete sie sich das Haar und lie&#223; sich Haare und Kopf schm&#252;cken und die Haare reichten ihr bis zu den F&#252;&#223;en und schlie&#223;lich nahm sie eine Haube aus Leinwand und eine Art Netz, zart wie Rauch, mit Gold bestickt, dass es aussah wie eine Sonne.</p></blockquote>
<p><cite>Lorenzo Pucci, ein Verwandter, beschreibt ihre K&#246;rperpflege, in: <span lang="it" xml:lang="it">Massimo Grillandi, Lucrezia Borgia</span>, D&#252;sseldorf 1991, <abbr>S.</abbr> 70</cite></p>
<p>Wir wissen nicht, ob <span lang="it" xml:lang="it">Giulia</span> Alexander wirklich geliebt hat oder ob sie aus Berechnung seine Geliebte war, in einem venezianischen Brief lesen wir &#252;ber sie: </p>
<blockquote><p>Die Favoritin des Papstes, ein junges Weib von gro&#223;er Sch&#246;nheit, von Verstand, Klugheit und Sanftmut.</p></blockquote>
<p><cite>Ferdinand Gregorovius, <span lang="it" xml:lang="it">Lucrezia Borgia</span>, Stuttgart 1871, Ausgabe M&#252;nchen 1982, <abbr>S.</abbr> 74</cite></p>
<p>Am 19. August 1503 stirbt Papst Alexander VI., 1505 heiratet Tochter Laura einen Neffen des amtierenden Papstes, Julius II.<br />
Ende 1506 heiratet <span lang="it" xml:lang="it">Giulia</span> noch einmal, und zwar <span lang="it" xml:lang="it">Giovanni Capece Bozzato</span>, den sie vor Jahren bei der Eheschlie&#223;ung des Papstsohnes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jofr%C3%A9_Borgia" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Jofr%C3%A9_Borgia'"><span lang="it" xml:lang="it">Jofr&eacute; Borgia</span></a> kennen gelernt hatte. In ihrem Haus sind h&#228;ufig ihre Nichten und Neffen zu Gast, die Kinder ihres Bruders, Kardinal Alexander Farnese.</p>
<p><span lang="it" xml:lang="it">Giulia Farnese</span> stirbt am 20. M&#228;rz 1524, ihr Bruder Alexander besteigt 1534, 67-j&#228;hrig, den Papstthron als Paul III. und wird im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pfaffenspiegel" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Pfaffenspiegel'">Pfaffenspiegel</a> (1845) als einer der liederlichsten P&#228;pste bezeichnet.</p>
<p>In zwei Tagen, vor 475 Jahren, am 12. Mai 1535, erhielt der Sohn von Constanza <span lang="it" xml:lang="it">Farnese, Guido Ascanio</span>, den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Galero" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Galero'">Galero</a>, den gro&#223;en flachen Kardinalshut, aus den H&#228;nden seines p&#228;pstlichen Gro&#223;vaters &#8230;</p>
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		<title>The Awful German Language</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/04/21/the-awful-german-language/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 12:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; My philological studies have satisfied me that a gifted person ought to learn English (barring spelling and pronouncing) in thirty hours, French in thirty days, and German in thirty years. It seems manifest, then, that the latter tongue ought to be trimmed down and repaired. If it is to remain as it is, it [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8230; <span lang="en" xml:lang="en">My philological studies have satisfied me that a gifted person ought to learn English (barring spelling and pronouncing) in thirty hours, French in thirty days, and German in thirty years. It seems manifest, then, that the latter tongue ought to be trimmed down and repaired. If it is to remain as it is, it ought to be gently and reverently set aside among the dead languages, for only the dead have time to learn it.</span>
</p></blockquote>
<p>Wahrscheinlich der beste Text &#252;ber das Lernen einer Fremdsprache, von <span lang="en" xml:lang="en">Mark Twain</span>, der heute vor 100 Jahren gestorben ist.</p>
<p><a hreflang="en" href="http://www.kombu.de/twain-2.htm" title="Externer Link zu 'kombu.de/twain-2.htm'"><span lang="en" xml:lang="en">The Awful German Language</span></a></p>
<p>Und <a href="http://librivox.org/the-awful-german-language-by-mark-twain/" title="Externer Link zu 'librivox.org...'">hier als H&#246;rbuch <span lang="en" xml:lang="en">download</span>bar</a> (3 Teile, *.mp3).</p>
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		<title>Der Tod ist ein Meister aus Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 21:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Paul Celan &#8211; Todesfuge Schwarze Milch der Fr&#252;he wir trinken sie abends wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts wir trinken und trinken wir schaufeln ein Grab in den L&#252;ften da liegt man nicht eng Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt der schreibt wenn es dunkelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Paul Celan &#8211; Todesfuge</h3>
<blockquote><p>Schwarze Milch der Fr&#252;he wir trinken sie abends<br />
wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts<br />
wir trinken und trinken<br />
wir schaufeln ein Grab in den L&#252;ften da liegt man nicht eng<br />
Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt<br />
der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete<br />
er schreibt es und tritt vor das Haus und es blitzen die Sterne er pfeift seine R&#252;den herbei<br />
er pfeift seine Juden hervor l&#228;&#223;t schaufeln ein Grab in der Erde<br />
er befiehlt uns spielt auf nun zum Tanz</p>
<p>Schwarze Milch der Fr&#252;he wir trinken dich nachts<br />
wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends<br />
wir trinken und trinken<br />
Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt<br />
der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete<br />
Dein aschenes Haar Sulamith wir schaufeln ein Grab in den L&#252;ften da liegt man nicht eng</p>
<p>Er ruft stecht tiefer ins Erdreich ihr einen ihr andern singet und spielt<br />
er greift nach dem Eisen im Gurt er schwingts seine Augen sind blau<br />
stecht tiefer die Spaten ihr einen ihr andern spielt weiter zum Tanz auf</p>
<p>Schwarze Milch der Fr&#252;he wir trinken dich nachts<br />
wir trinken dich mittags und morgens wir trinken dich abends<br />
wir trinken und trinken<br />
ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete<br />
dein aschenes Haar Sulamith er spielt mit den Schlangen<br />
Er ruft spielt s&#252;&#223;er den Tod der Tod ist ein Meister aus Deutschland<br />
er ruft streicht dunkler die Geigen dann steigt ihr als Rauch in die Luft<br />
dann habt ihr ein Grab in den Wolken da liegt man nicht eng</p>
<p>Schwarze Milch der Fr&#252;he wir trinken dich nachts<br />
wir trinken dich mittags der Tod ist ein Meister aus Deutschland<br />
wir trinken dich abends und morgens wir trinken und trinken<br />
der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau<br />
er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau<br />
ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete<br />
er hetzt seine R&#252;den auf uns er schenkt uns ein Grab in der Luft<br />
er spielt mit den Schlangen und tr&#228;umet der Tod ist ein Meister aus Deutschland</p>
<p>dein goldenes Haar Margarete<br />
dein aschenes Haar Sulamith </p></blockquote>
<div class="centeredO">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:350px; height:255px" data="http://www.youtube.com/v/gVwLqEHDCQE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gVwLqEHDCQE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" /></object>
</div>
<p>Paul Celan suchte den Freitod &#8211; wahrscheinlich heute vor 40 Jahren, am 20. April 1970.</p>
<p>Mehr zur <a href="http://www.celan-projekt.de/" title="Externer Link zu 'celan-projekt.de'">Todesfuge &#8230;</a></p>
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		<title>Etwas ganz Gro&#223;es</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/04/07/etwas-was-ganz-grosses/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 19:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wir sind gekommen um dir einen Herzlichen Gl&#252;ckwunsch zum Donnerstag zu w&#252;nschen&#8221;, sagte Pu, als er ein- bis zweimal gekommen und wieder gegangen war, um sicherzugehen, dass er auch wieder hinauskonnte. &#8220;Warum, was soll denn am Donnerstag passieren?&#8221;, fragte Kaninchen, und als Pu es erkl&#228;rt hatte und als Kaninchen, dessen Leben aus wichtigen Dingen bestand, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Wir sind gekommen um dir einen Herzlichen Gl&#252;ckwunsch zum Donnerstag zu w&#252;nschen&#8221;, sagte Pu, als er ein- bis zweimal gekommen und wieder gegangen war, um sicherzugehen, dass er auch wieder hinaus<em>konnte</em>. </p>
<p>&#8220;Warum, was soll denn am Donnerstag passieren?&#8221;, fragte Kaninchen, und als Pu es erkl&#228;rt hatte und als Kaninchen, dessen Leben aus wichtigen Dingen bestand, gesagt hatte: &#8220;Ach, ich dachte, ihr h&#228;ttet einen echten Grund gehabt&#8221;, nahmen sie ein wenig Platz &#8230; Und irgendwann gingen Pu und Ferkel weiter. Diesmal hatten sie den Wind im R&#252;cken und brauchten nicht zu schreien.</p>
<p>&#8220;Kaninchen ist schlau&#8221;, sagte Pu nachdenklich.<br />
&#8220;Ja&#8221;, sagte Ferkel, &#8220;Kaninchen ist schlau.&#8221;<br />
&#8220;Und es hat Verstand.&#8221;<br />
&#8220;Ja&#8221;, sagte Ferkel. &#8220;Kaninchen hat Verstand.&#8221;<br />
Es entstand eine lange Stille.<br />
&#8220;Ich glaube&#8221;, sagte Pu, deshalb versteht es auch nie was.&#8221;
</p></blockquote>
<p><a rel="lightbox[070410]" title="Pu und Ferkel, Buchillustration v. E. H. Shepard" href="/bilder/puGR.jpg"><img class="centered" src="/bilder/pu.jpg" width="300" height="158" alt="Pu und Ferkel, Hamburg 2006" /></a></p>
<p><cite>A. A. Milne, Pu der B&#228;r. Pu baut ein Haus, Illustriert von E. H. Shepard, Hamburg 2006, 272f</cite></p>
<p>Geschrieben, weil morgen Donnerstag ist.</p>
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		<title>Der H&#246;lle Rache kocht in meinem Herzen</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/04/07/der-hoelle-rache-kocht-in-meinem-herzen/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 12:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Video firmiert bei YouTube unter dem Titel &#8220;The Reincarnation Of Florence Foster Jenkins&#8220;. Ob die stimmliche Leistung als Beleidigung f&#252;r Florence betrachtet werden darf, sei dahingestellt, in jedem Fall w&#228;re es die beste Kost&#252;mierung, die Florence jemals hatte ;) Unbedingt bis zum Ende anh&#246;ren! Gefunden bei Regina Hopfgartner auf Facebook]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Video firmiert bei <span lang="en" xml:lang="en">YouTube</span> unter dem Titel &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">The Reincarnation Of Florence Foster Jenkins</span>&#8220;.</p>
<p>Ob die stimmliche Leistung als Beleidigung f&#252;r <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Florence_Foster_Jenkins" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Florence</a> betrachtet werden darf, sei dahingestellt, in jedem Fall w&#228;re es die beste Kost&#252;mierung, die Florence jemals hatte ;)</p>
<div class="centeredO">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:350px; height:283px" data="http://www.youtube.com/v/jEK_HRjssVg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jEK_HRjssVg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" /></object>
</div>
<p>Unbedingt bis zum Ende anh&#246;ren!</p>
<p><cite>Gefunden bei <a href="http://www.cantastorie.at/" title="Externer Link zu 'cantastorie.at'">Regina Hopfgartner</a> auf <span lang="en" xml:lang="en">Facebook</span></cite></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Osterspaziergang</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/04/05/osterspaziergang/</link>
		<comments>http://www.typhaeus.at/2010/04/05/osterspaziergang/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 21:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Johann Wolfgang von Goethe; Will Quadflieg und Eduard Marks, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 1960]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="centeredO">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:350px; height:283px" data="http://www.youtube.com/v/LPw5B-ag09A&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LPw5B-ag09A&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" /></object>
</div>
<p><cite>Johann Wolfgang von Goethe; Will Quadflieg und Eduard Marks, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 1960</cite></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Entwegt</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/04/04/entwegt/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 19:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich ging an meinem Leben vorbei, und es gefiel mir. Lazarus Trost, Schriftz&#252;ge, Dresden 1893, 70 Zitiert aus dem wunderbaren Buch &#8220;Die Eselin Bileams und Kohelets Hund&#8221; von Elazar Benyo&#235;tz, M&#252;nchen 2007. Der 1937 in Wiener Neustadt geborene und heute in Jerusalem lebende Dichter schenkte sich und uns dieses Buch zu seinem 70. Geburtstag. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich ging an meinem Leben vorbei, und es gefiel mir.
</p></blockquote>
<p><cite>Lazarus Trost, Schriftz&#252;ge, Dresden 1893, 70</cite></p>
<p>Zitiert aus dem wunderbaren Buch &#8220;Die Eselin Bileams und Kohelets Hund&#8221; von Elazar Benyo&euml;tz, M&#252;nchen 2007. </p>
<p>Der 1937 in Wiener Neustadt geborene und heute in Jerusalem lebende Dichter schenkte sich und uns dieses Buch zu seinem 70. Geburtstag.<br />
Eine Rezensionsnotiz finden Sie bei <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/26706.html" title="Externer Link zu 'perlentaucher.de...'">perlentaucher.de</a>.</p>
<p>Im November 2009 besuchte Elazar Benyo&euml;tz seine Geburtsstadt, Ausschnitte aus seiner Lesung in Wiener Neustadt in der <a href="http://tvthek.orf.at/programs/1366-Orientierung/episodes/1017223-Orientierung" title="Externer Link zur ORF-Sendung Orientierung vom 06. Dezember 2009"><acronym>ORF TV</acronym>thek</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Fremde</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/03/23/der-fremde/</link>
		<comments>http://www.typhaeus.at/2010/03/23/der-fremde/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 17:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich fahre ein Auto mit dem amtlichen Kennzeichen WN (Wiener Neustadt) xxx.xx. Ich arbeite (und wohne auch z.T.) in Eisenstadt. Das amtliche Kennzeichen f&#252;r ein in Eisenstadt zugelassenes Auto ist E. Ich besitze 2 gro&#223;e Hunde, n&#228;mlich Doggen. Ich fahre, oder besser fuhr, mit den beiden Pelzigen oft in den n&#228;chsten, Eisenstadt eingemeindeten Ort, wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre ein Auto mit dem amtlichen Kennzeichen <acronym>WN</acronym> (Wiener Neustadt) xxx.xx. Ich arbeite (und wohne auch <abbr>z.T.</abbr>) in Eisenstadt. Das amtliche Kennzeichen f&#252;r ein in Eisenstadt zugelassenes Auto ist <acronym>E</acronym>.</p>
<p>Ich besitze 2 gro&#223;e Hunde, n&#228;mlich <a href="http://www.paris-und-belami.at/" title="Externer Link zu 'paris-und-belami.at'">Doggen</a>.</p>
<p>Ich fahre, oder besser fuhr, mit den beiden Pelzigen oft in den n&#228;chsten, Eisenstadt eingemeindeten Ort, wo wir eine sch&#246;ne Runde entlang der Felder gehen k&#246;nnen/konnten.</p>
<p>Ich bekam gestern per <acronym>RSB</acronym>-Brief eine Anzeige (datiert mit 16. 03.) zugestellt. Der gelbe Zettel trug den Postvermerk &#8220;Leinenzwangsverordnung&#8221;. Auch das Schreiben hat den Betreff &#8220;Versto&#223; gegen die Leinenzwangverordnung&#8221;.</p>
<p>Aus dem Inhalt:</p>
<blockquote><p>Es wurde gegen Sie Anzeige erstattet. Letztes Wochenende, am Samstag, den 13. 03. 2010, gegen 9 Uhr vormittags, wurde vom Anzeiger beobachtet wie 2 gro&#223;e nicht angeleinte schwarze Hunde beim &#8230; in Eisenstadt/Kleinh&#246;flein Rehen nachjagten. Die beiden Hunde waren laut Anzeiger zwei <acronym>PKW</acronym>&#8216;s eindeutig zuzuordnen. Bei einem davon handelte es sich um den auf Sie zugelassenen <acronym>PKW</acronym> mit dem polizeilichen Kennzeichen WN xxx.xx.
</p></blockquote>
<p>Gleich vorweg: Es wurde keine Geldstrafe verh&#228;ngt, sondern nur auf die bestehende Leinenzwangverordnung hingewiesen. Danke ans Magistrat :-)</p>
<p><strong>Aber</strong> (und dieses bezieht sich ausschlie&#223;lich auf den oder die Anzeiger): </p>
<p>Wir sind  mit den Hunden seit dem 22. Februar 2010 kein einziges Mal auch nur in der N&#228;he des in der Anzeige beschriebenen Ortes spazieren gegangen, auch nicht am 13. M&#228;rz.</p>
<p>Am 13. M&#228;rz 2010 waren weder ich noch mein Auto in Eisenstadt oder auch nur in der N&#228;he von Eisenstadt. Dies l&#228;sst sich auch einfach, hinl&#228;nglich und klar beweisen! Definitiv niemand konnte mein Auto also an diesem Tag in Eisenstadt und Umgebung gesehen haben. Die Hunde gingen mit Frauchen wo anders spazieren (die &#252;brigens ein Auto mit einem Eisenst&#228;dter Kennzeichen f&#228;hrt).</p>
<p>Ich bestreite nicht, dass beide Hunde einmal Rehen nachliefen. Freilich ohne auch nur den Hauch einer Chance sie zu erwischen. Und auch nicht lange, nach dem 5. oder 6. Pfiff kehrten sie um, sp&#228;t, aber immerhin. Aber tats&#228;chlich nur ein einziges Mal (wenn auch einmal zu viel) und nicht am 13. 03. 2010, sondern Mitte Februar. Und dieses eine Mal waren sie mit Frauchen unterwegs, ich war gar nicht dabei (w&#228;re mir aber genauso passiert). Nur, darum geht&#8217;s gar nicht (abgesehen davon, dass so etwas nicht passieren darf und uns selbst am meisten &#228;rgert).</p>
<p>Ich wei&#223; also nicht, was der oder die Anzeiger beobachtet und &#8220;eindeutig zugeordnet&#8221; hat/haben. Mein Auto, ich oder meine Hunde k&#246;nnen es jedenfalls nicht gewesen sein.</p>
<p>Ich wei&#223; auch nicht, wann der oder die Anzeiger (offenbar vorsorglich) meine Autonummer notiert hat/haben, jedenfalls sicher nicht am 13. 03. </p>
<p>Ich wei&#223; aber, warum mir zwei Geschichten einfallen, die ich schon fast vergessen h&#228;tte:</p>
<p>Vor einigen Monaten luden wir in meiner Arbeitsstelle (in Eisenstadt) mein Auto, einen Van, voll mit Papier, das ich zum n&#228;chsten Papiercontainer brachte. Dort wurde ich von einer Dame angep&#246;belt, die echauffiert darauf hinwies, dass sie es nicht einsehen k&#246;nne, warum ich von Wiener Neustadt nach Eisenstadt fahre, &#8220;meinen M&#252;ll&#8221; abzuladen!</p>
<p>Kurze Zeit darauf parkte ich mit meinem Auto am als Kundenparkplatz ausgewiesenen Parkplatz des &#246;rtlichen Postamts (in Eisenstadt), da ich einen Postweg zu erledigen hatte. Eine Autofahrerin, die sich neben mir einparkte, wies mich sehr unfreundlich darauf hin, dass hier Parken f&#252;r &#8220;Fremde&#8221; (sic!) nicht erlaubt sei. Die Dame  fuhr ein Auto mit dem amtlichen Kennzeichen <acronym>EU</acronym> (Eisenstadt-Umgebung).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>bericht &#252;ber den fr&#252;hling</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/03/22/bericht-ueber-den-fruehling/</link>
		<comments>http://www.typhaeus.at/2010/03/22/bericht-ueber-den-fruehling/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 17:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ein tag wie seide - der fr&#252;hling schickt seine falter voraus die kr&#228;hen sind fortgezogen das lachen des nachbarn widerlegt alle z&#228;une Albert Janetschek, 1925-1997; aus: Fingerzeige. Gedichte, 1981, 10]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>ein tag wie seide -</p>
<p>der fr&#252;hling schickt<br />
seine falter<br />
voraus</p>
<p>die kr&#228;hen<br />
sind fortgezogen</p>
<p>das lachen<br />
des nachbarn<br />
widerlegt<br />
alle z&#228;une</p></blockquote>
<p><cite>Albert Janetschek, 1925-1997; aus: Fingerzeige. Gedichte, 1981, 10</cite></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.typhaeus.at/2010/03/22/bericht-ueber-den-fruehling/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Parabase</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/03/22/parabase/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 10:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Freudig war vor vielen Jahren Eifrig so der Geist bestrebt, Zu erforschen, zu erfahren, Wie Natur im Schaffen lebt. Und es ist das ewig Eine, Das sich vielfach offenbart. Klein das Gro&#223;e, gro&#223; das Kleine, Alles nach der eignen Art. Immer wechselnd, fest sich haltend, Nah und fern und fern und nah; So gestaltend, umgestaltend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Freudig war vor vielen Jahren<br />
Eifrig so der Geist bestrebt,<br />
Zu erforschen, zu erfahren,<br />
Wie Natur im Schaffen lebt.<br />
Und es ist das ewig Eine,<br />
Das sich vielfach offenbart.<br />
Klein das Gro&#223;e, gro&#223; das Kleine,<br />
Alles nach der eignen Art.<br />
Immer wechselnd, fest sich haltend,<br />
Nah und fern und fern und nah;<br />
So gestaltend, umgestaltend -<br />
Zum Erstaunen bin ich da</p></blockquote>
<p><cite>Johann Wolfgang Goethe, gestorben heute vor 178 Jahren in Weimar;<br />
zum Beitrag inspiriert von <a href="http://twitter.com/diesanne" title="Externer Link zu 'twitter.com/diesanne'">@diesanne</a>; danke!</cite></p>
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		<title>Entt&#228;uschung</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/03/12/enttaeuschung/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Prinz, der wurde, ohne dass er etwas B&#246;ses getan h&#228;tte, von einer Hexe mit einem Zauberbann belegt. Wegen dieses Zaubers konnte er nur ein Wort pro Jahr sprechen. Allerdings konnte er die Worte aufsparen, wenn er also in einem Jahr &#252;berhaupt nicht sprach, durfte er im folgenden Jahr zwei Worte sagen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es war einmal ein Prinz, der wurde, ohne dass er etwas B&#246;ses getan h&#228;tte, von einer Hexe mit einem Zauberbann belegt. Wegen dieses Zaubers konnte er nur ein Wort pro Jahr sprechen. Allerdings konnte er die Worte aufsparen, wenn er also in einem Jahr &#252;berhaupt nicht sprach, durfte er im folgenden Jahr zwei Worte sagen.</p>
<p>Eines Tages begegnete ihm eine sch&#246;ne Prinzessin, und sofort verliebte er sich unsterblich in sie. Er nahm sich vor, zwei Jahre lang nicht zu sprechen, damit er sie dann &#8220;Mein Liebling&#8221; nennen konnte.</p>
<p>Als die zwei Jahre vor&#252;ber waren, besann er sich jedoch anders. Er wollte seiner Angebeteten auch sagen, dass er sie liebe. Also wartete er weitere drei Jahre. Am Ende der f&#252;nf schweigend verbrachten Jahre wurde ihm klar, dass er sie auch um ihre Hand bitten musste. Daf&#252;r waren weitere vier Jahre Schweigen erforderlich.</p>
<p>Als schlie&#223;lich neun lange Jahre des Schweigens vor&#252;ber waren, wusste er sich vor Vorfreude kaum zu halten. Er f&#252;hrte die Prinzessin in einen besonders romantischen Winkel des Schlossgartens, kniete vor ihr nieder und sprach sie mit folgenden Worten an: </p>
<p>&#8220;Mein Liebling, ich liebe dich. Willst du mich heiraten?&#8221;</p>
<p>Die Prinzessin erwiderte nur: &#8220;Wie bitte?&#8221;
</p></blockquote>
<p>&#8220;Genau so eine Antwort h&#228;tte Schopenhauer erwartet&#8221;, meinen die Autoren:<br />
<cite>Thomas Cathcart, Daniel Klein, Platon und Schnabeltier gehen in eine Bar, M&#252;nchen 2007, 138</cite></p>
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