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	<title>Kommentare zu: &#8230; da wurde mir wieder weit ums Herz, &#8230;</title>
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		<title>Von: mercadeo</title>
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		<dc:creator>mercadeo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 00:20:49 +0000</pubDate>
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		<description>Source text - GermanMit klagender Oboenweise hebt das erste Lied „Nun will die Sonn’ so hell aufgehn“, an und f&#252;hrt in Stimmung und Szenerie des Zyklus ein; „langsam und wehm&#252;tig“ berichtet die Singstimme, zarte Orchesterlinien attestieren, und jede der vier Strophen zeigt sich dem Text entsprechend etwas variiert, bis der Bogen nach kurzer Aufhellung in fahles Dunkel zur&#252;cksinkt. – Das zweite Lied „Nun seh’ ich wohl, warum so dunkle Flammen“, erscheint durch intensive Seufzermelodik gepr&#228;gt, die der Metapher von den sternengleichen Augen Aussagekraft verleihen, bis das Schlu&#223;bild gar zu hellem C-Dur findet. – Eindringlich lastendes Schreiten kennzeichnet sodann das dritte Lied, „Wenn dein M&#252;tterlein tritt zur T&#252;r herein“ (dessen Charakter oft mit einem „Totentanz“ verglichen wurde), ehe das vierte Lied, „Oft denk’ ich, sie sind nur ausgegangen“, mit unendlich zarter Melodik ein Wiedersehen im Jenseits verspricht und das Leid gleichsam sublimiert. – Schlie&#223;lich bringt das f&#252;nfte Lied, „In diesem Wetter, in diesem Braus“, noch einmal einen Aufruhr der Gef&#252;hle, er&#246;ffnet die Szenerie mit einer „Sturmmusik“, beruhigt sich dann aber und exponiert ein sph&#228;risches Wiegenlied, nach welchem eine Horn-Kantilene den Abgesang intoniert. Das Geschehen bildet sich immer mehr zur&#252;ck, die Bewegung stockt, und nach letzten knappen Linien verklingt der Zyklus in geradezu unwirklichem D-Dur.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Source text &#8211; GermanMit klagender Oboenweise hebt das erste Lied „Nun will die Sonn’ so hell aufgehn“, an und f&#252;hrt in Stimmung und Szenerie des Zyklus ein; „langsam und wehm&#252;tig“ berichtet die Singstimme, zarte Orchesterlinien attestieren, und jede der vier Strophen zeigt sich dem Text entsprechend etwas variiert, bis der Bogen nach kurzer Aufhellung in fahles Dunkel zur&#252;cksinkt. – Das zweite Lied „Nun seh’ ich wohl, warum so dunkle Flammen“, erscheint durch intensive Seufzermelodik gepr&#228;gt, die der Metapher von den sternengleichen Augen Aussagekraft verleihen, bis das Schlu&#223;bild gar zu hellem C-Dur findet. – Eindringlich lastendes Schreiten kennzeichnet sodann das dritte Lied, „Wenn dein M&#252;tterlein tritt zur T&#252;r herein“ (dessen Charakter oft mit einem „Totentanz“ verglichen wurde), ehe das vierte Lied, „Oft denk’ ich, sie sind nur ausgegangen“, mit unendlich zarter Melodik ein Wiedersehen im Jenseits verspricht und das Leid gleichsam sublimiert. – Schlie&#223;lich bringt das f&#252;nfte Lied, „In diesem Wetter, in diesem Braus“, noch einmal einen Aufruhr der Gef&#252;hle, er&#246;ffnet die Szenerie mit einer „Sturmmusik“, beruhigt sich dann aber und exponiert ein sph&#228;risches Wiegenlied, nach welchem eine Horn-Kantilene den Abgesang intoniert. Das Geschehen bildet sich immer mehr zur&#252;ck, die Bewegung stockt, und nach letzten knappen Linien verklingt der Zyklus in geradezu unwirklichem D-Dur.</p>
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