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	<title>Kommentare zu: Die Favoritin des Papstes</title>
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		<title>Von: Gerhard Lichtenauer</title>
		<link>http://www.typhaeus.at/2010/05/10/die-favoritin-des-papstes/#comment-52</link>
		<dc:creator>Gerhard Lichtenauer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 21:39:40 +0000</pubDate>
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		<description>Alexander VI. war zweifellos eine bizarre &quot;Pers&#246;nlichkeit&quot; an der Spitze einer &quot;interessanten&quot; Institution, mit absoluten Stellvertretungs- und Alleinseligmachungsanspr&#252;chen. http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_VI.

Nachdem ich die Bibel kennen lernte und von Gott ergriffen wurde, war f&#252;r mich - der ich in dieser Institution aufwuchs und als Kind und Jugendlicher gepr&#228;gt wurde - eine zentrale Frage, ob sie die von Jeshua HaMashiach herausgerufene Gemeinschaft (Ekklesia) seiner Nachfolger sein k&#246;nne. Es war ein langer Kampf, weil es so unglaublich ist, was mir nach und nach immer klarer wurde, je besser ich die Bibel kannte. Die Antwort war dann ganz eindeutig. Noch viel mehr inneren Kampf und Zweifel muss es den Reformatoren gekostet haben, die fast alle vorher Priester dieser Institution waren und keine Alternativen kannten, ihren verkommenen Zustand miterlebten und dann im Wort Gottes Antworten fanden. 

Die n&#228;heren Details der Korruptheit und Verderbtheit des Papsttums haben mich eigentlich kaum interessiert. Mir gen&#252;gte zu sehen, dass hier eine gro&#223;e Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit besteht. Nicht nur im Sinne, wie jeder Mensch der Vergebung bedarf, sondern dass eine nur auf Trug aufgebaute Institution solche Macht erlangen und mit absolut unchristlichem Handeln halten konnte. Es ist eigentlich der gr&#246;&#223;te Betrug aller Zeiten. 

Ich habe mich mit dem so genannten &quot;linken Fl&#252;gel&quot; der Reformation sehr intensiv auseinandergesetzt, den als &quot;Wiedert&#228;ufer&quot; im 16. Jahrhundert sowohl von der r&#246;mischen Institution als dann auch von den gro&#223;en Reformatoren ge&#228;chteten und verfolgten ersten &quot;Freikirchen&quot;. Diese wurden oft wegen der Katastrophe des &quot;T&#228;uferreichs von M&#252;nster&quot; undifferenziert beurteilt. 

Gerade in den letzten Monaten habe ich wieder sehr viel &#252;ber diese h&#246;chst interessanten Jahrzehnte ab etwa 1520 von den schweizerischen T&#228;ufern bis zum Wirken Menno Simons gelesen. Mich beeindruckt dieses H&#228;uflein entschiedener Gefolgschaft Jesu jener Zeitspanne sehr, die eine radikale R&#252;ckkehr zum Ursprung vollzogen und trotz massivster Verfolgung so gro&#223;e Wirkung erzielten. Ich staune auch immer wieder &#252;ber die lehrm&#228;&#223;igen Erkennnisse jener Zeit, wenn man die M&#246;glichkeiten und das ganze Umfeld ber&#252;cksichtigt.

Das Papsttum und den Zustand der r&#246;mischen Institution zu jener Zeit kann man auch so sehen, dass die Zeit dadurch reif wurde, f&#252;r eine Reformation, die systembedingt zu einem Schisma f&#252;hren musste, was letztlich auch zu einer weltlichen Entmachtung der r&#246;mischen Anma&#223;ung f&#252;hrte, was sowohl weltgeschichtlich als auch geistlich, positiv zu werten ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alexander VI. war zweifellos eine bizarre &#8220;Pers&#246;nlichkeit&#8221; an der Spitze einer &#8220;interessanten&#8221; Institution, mit absoluten Stellvertretungs- und Alleinseligmachungsanspr&#252;chen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_VI">http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_VI</a>.</p>
<p>Nachdem ich die Bibel kennen lernte und von Gott ergriffen wurde, war f&#252;r mich &#8211; der ich in dieser Institution aufwuchs und als Kind und Jugendlicher gepr&#228;gt wurde &#8211; eine zentrale Frage, ob sie die von Jeshua HaMashiach herausgerufene Gemeinschaft (Ekklesia) seiner Nachfolger sein k&#246;nne. Es war ein langer Kampf, weil es so unglaublich ist, was mir nach und nach immer klarer wurde, je besser ich die Bibel kannte. Die Antwort war dann ganz eindeutig. Noch viel mehr inneren Kampf und Zweifel muss es den Reformatoren gekostet haben, die fast alle vorher Priester dieser Institution waren und keine Alternativen kannten, ihren verkommenen Zustand miterlebten und dann im Wort Gottes Antworten fanden. </p>
<p>Die n&#228;heren Details der Korruptheit und Verderbtheit des Papsttums haben mich eigentlich kaum interessiert. Mir gen&#252;gte zu sehen, dass hier eine gro&#223;e Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit besteht. Nicht nur im Sinne, wie jeder Mensch der Vergebung bedarf, sondern dass eine nur auf Trug aufgebaute Institution solche Macht erlangen und mit absolut unchristlichem Handeln halten konnte. Es ist eigentlich der gr&#246;&#223;te Betrug aller Zeiten. </p>
<p>Ich habe mich mit dem so genannten &#8220;linken Fl&#252;gel&#8221; der Reformation sehr intensiv auseinandergesetzt, den als &#8220;Wiedert&#228;ufer&#8221; im 16. Jahrhundert sowohl von der r&#246;mischen Institution als dann auch von den gro&#223;en Reformatoren ge&#228;chteten und verfolgten ersten &#8220;Freikirchen&#8221;. Diese wurden oft wegen der Katastrophe des &#8220;T&#228;uferreichs von M&#252;nster&#8221; undifferenziert beurteilt. </p>
<p>Gerade in den letzten Monaten habe ich wieder sehr viel &#252;ber diese h&#246;chst interessanten Jahrzehnte ab etwa 1520 von den schweizerischen T&#228;ufern bis zum Wirken Menno Simons gelesen. Mich beeindruckt dieses H&#228;uflein entschiedener Gefolgschaft Jesu jener Zeitspanne sehr, die eine radikale R&#252;ckkehr zum Ursprung vollzogen und trotz massivster Verfolgung so gro&#223;e Wirkung erzielten. Ich staune auch immer wieder &#252;ber die lehrm&#228;&#223;igen Erkennnisse jener Zeit, wenn man die M&#246;glichkeiten und das ganze Umfeld ber&#252;cksichtigt.</p>
<p>Das Papsttum und den Zustand der r&#246;mischen Institution zu jener Zeit kann man auch so sehen, dass die Zeit dadurch reif wurde, f&#252;r eine Reformation, die systembedingt zu einem Schisma f&#252;hren musste, was letztlich auch zu einer weltlichen Entmachtung der r&#246;mischen Anma&#223;ung f&#252;hrte, was sowohl weltgeschichtlich als auch geistlich, positiv zu werten ist.</p>
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