Eines Tages fragten einige Theologen Nasreddin, ob er die Mitglieder anderer Religionen verachte. Nasreddin fragte, warum er dies tun soll. Er fügte hinzu, dass Gott sich den Luxus erlauben dürfe, unter verschiedenen Namen und in verschiedenen menschlichen Vorstellungen zu erscheinen. Deshalb sei das Bild, welches sich die Menschen von Gott machten, immer ein persönliches Bild und dies dürfe nicht verachtet werden. Da schwiegen die Theologen und manche denken bis zum heutigen Tag darüber nach.
101. Geschichte von “Einhundertundeine Geschichte von Nasreddin Hodscha”, 2008
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